20 Tipps zum Fischen in Neuseeland

In Diverses by Bastian2 Comments

Neuseeland ist für Fischer immer eine Reise wert. Zwar sind Südwasserfische wie Forellen, Saiblinge oder Lachse nicht Ursprünglich heimisch, doch haben sich die Fische dort schon seit teilweise über 150 Jahren etabliert. Vor allem die Südinsel ist noch sehr unberührt und Wild. Es gibt viele naturbelassene Flüsse in denen sich die Salmoniden wie der die Fische im Wasser fühlen. Vor allem auf der Südinsel gibt es auch teilweise hohe Berge, die Südalpen. Wenn man die Lage auf die Breitengrade herunterbricht und überträgt diese auf Europa liegt Neuseeland auf der Höhe Genfer See (Invercargill) bis zur Afrikanischen Mittelmeerküste (Cape Reinga). So gesehen herrschen in Neuseeland durchaus ähnliche klimatische Bedingungen wie in Europa. Das Wetter wird jedoch auch vom umliegenden Meer beeinflusst, was gewisse Teile des Landes extrem Regenreich machen.

Weite unberührte Flüsse gibt es oft in Neuseeland.

Ein Vorteil von Neuseeland ist, dass die Fischereisaison dort den Winter in Europa überbrückt. Die Neuseeländische Fischreisaison dauert meistens von Ende September bis Ende April oder Mai. Teilweise gibt es jedoch keine Einschränkungen. Wer mit Kindern unterwegs ist, darf sich freuen, die Patentkosten für Kinder und Jugendliche sind sehr moderat.

Im Frühling März/April 2018 war ich selber in Neuseeland unterwegs und hatte im Voraus etwas Mühe gute Informationen zu finden. In Neuseeland selber konnte ich nicht in dem Mass fischen wie ich wollte, unter anderem weil ich schlecht vorbereitet war. Um dir das zu ersparen möchte ich hier einige Tipps weitergeben.

1 Fish and Game Licence

Das wichtigste ist die Fischereilizenz. In Neuseeland werden die Lizenzen durch Fish and Game vergeben. Die Lizenzen kann man bereits im Voraus auf der Internetseite erwerben. Kauf man diese in einem Laden, wird man meistens aufgefordert, die Daten selber im Computer einzugeben. Die Lizenz ist in fast ganz Neuseeland gültig, bis auf die Taupo Region, dazu aber später mehr. Es reicht, wenn man die Lizenz in elektronischer (PDF) Form dabei hat, ein Ausdruck ist nicht nötig. Als Tourist muss man die Non-Resident Licence erwerben, also die für nicht Einheimische. Die Kosten für eine Saisonlizenz sind jedoch, dafür dass man fast im ganzen Land fischen kann, ziemlich moderat. Wer länger unterwegs ist, sollte unbedingt eine Saison Lizenz kaufen, da man so viel flexibler ist. Wer fünf Mal fischen geht, hat das die Kosten draussen. Für Kinder sind die Kosten sogar noch geringer. Bei Kindern und Jugendlichen lohnt sich die Lizenz schon ab dem zweiten mal.

Gerechnet wurde mit dem Kurs von Mitte Dezember 2018 von 0.68 CHF und 0.6 Euro. Die Preise für die Saison 2018/2019 sehen wie folgt aus:

Children and Juniors (bis 17) NZ $CHFEuro
 Day20.0013.6012.00
 Season34.0023.1520.40
Adults    
 Day34.0023.1520.40
 Season169.00114.95101.40

Die Lizenzen können online auf der Seite (englisch) von Fish and Game bezogen werden.

Eine kurze Zusammenfassung zu den Lizenzen auf Englisch gibt es unter diesem Link auf der Seite von Fish and Game.

Um eine Lizenz zu erweben, braucht man anders als in vielen europäischen Ländern keinen Sachkundnachweis (SaNa) oder Ähnliches. Jeder der will kann eine Lizenz kaufen. Jedoch ist es ratsam zu wissen was man tut. Ein SaNa gibt Sicherheit beim Umgang mit Fischen.

2 Regulation Booklet

Wichtig und hilfreich sind die Regulierungen. Davon gibt es zwei, eines für die Südinsel, eines für die Nordinsel. Die Booklets gibt es entweder online als PDF oder in den Verkaufsstellen für die Lizenz. Ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen, dass eine gedruckte Ausgabe deutlich praktischer ist als die digitale. Falls man keine gedruckte bekommt, sollte man die PDF Ausgabe mindestens auf einem Tablet haben, auf dem Smartphone sind die Booklets eher schlecht zu lesen.

Regulation Booklets von Nord- und Südinsel.

In den Booklets gibt es diverse Regeln und Regulierungen. Zudem sind gewisse Dinge genau beschrieben und definiert. Es wird beispielsweise genau beschrieben, was alles unter der Kategorie Kunstfliege fällt und auch Fliegenfischen wird ziemlich genau definiert. Daher lohnt es sich, alles durchzulesen bevor man fischen geht. Nach den allgemeinen Regeln folgen die Regeln für die einzelnen Regionen. Bewegt man sich zwischen den Regionen sollte man auch hier immer nachlesen, teilweise werden gewisse Sachen etwas anders ausgelegt. Etwas aufpassen muss man bei der Tagesfangzahl. Im Englischen werden Saiblinge auch Trout genannt (siehe Punkt 11) und gehörten zu diesem Fanglimit.

In den Booklets ist auch immer eine kleine Karte der Region eingezeichnet. Dies ist daher praktisch, da man so eine grobe Übersicht über die Region gewinnen kann. Zudem gibt es eine Liste mit Beschränkungen für Gewässer. Dort stehen Tageslimiten oder erlaubte Köder. Diese Liste ist zudem praktisch, da man dort auch sieht in welchen Gewässern es fische gibt. Für nicht aufgeführte Gewässer gibt es meistens keine Bestimmungen. Trotzdem sollte man etwas aufpassen, in Neuseeland gibt es oft auch Privatbesitz wo man nicht einfach so Fischen darf vor allem auf der Nordinsel und in dichter besiedelten Regionen.

3 Lake Taupo

Der Lake Taupo ist mit Abstand Neuseelands grösster See und liegt im Osten der Nordinsel. Neben den riesigen Ausmassen von 622km2 ist der See auch bis zu 186m tief. Im späten 19. Jahrhundert wurden Regenbogenforellen und Bach-/Seeforellen ausgesetzt. Der Besatz ging einige Zeit etwas vergessen, bis man riesige Forellen fing. Seither ist der Lake Taupo bekannt für die Forellen. Mittlerweile ist dies auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Die Lizenzen für die Taupo Region (Lake Taupo, sowie einige Zu- und Abfllüsse) werden vom Department of Conservation (DOC) vergeben. Der See ist ausserdem sehr beliebt zum Bootsfischen. Es gibt diverse Anbieter in den Orten am See wie Taupo. Am Lake Taupo ist zudem das ganze Jahr Saison, die Saisonlizenzen sind jeweils gültig vom 1. Juli bis 30. Juni. Wer nicht aus Neuseeland kommt Brauch auch hier eine Non-Resident Licence.

Lake Taupo

Gerechnet wurde mit dem Kurs von mitte Dezember 2018 von 0.68 CHF und 0.6 Euro. Bei der Berechnung Die Preise für das die Saison 2018/2019 sehen wie folgt aus:

Children (bis 18) NZ $CHFEuro
 24h4.503.102.70
 Season12.508.507.50
Adults    
 24h20.0013.6012.00
 Week60.0040.8036.00
 Season129.0087.7577.40

Weitere Infos zur Fischerei am Lake Taupo sowie die Möglichkeit Lizenzen zu kaufen gibt es auf der Webseite des DOC.

Auch die Taupo Lizenz ist ohne SaNa oder Ähnliches erhältlich. Auch hier ist es jedoch ratsam, dass man weiss was man tut. 

4 Bio Security

In Neuseeland gibt es gewisse Schädlinge oder Krankheiten nicht. Natürlicherweise kommen in Neuseeland Beispielsweise keine Fruchtfliegen vor. Trotz internationalem Handel konnte eine Einschleppung bis jetzt verhindert werden. Ähnlich funktioniert es mit Krankheitserregern und Schädlingen im Wasser. Darum muss Outdoorausrüstung bei der Einreise deklariert werden und wird streng kontrolliert. Zuwiderhandlungen können drakonisch bestraft werden, hier verstehen die Neuseeländer absolut kein Spass. So soll sichergestellt werden, dass keine unerwünschten Pflanzen oder Tiere eingeschleppt werden. Daher sollte mitgebrachte Outdoorausrütung auch frei von jeglichem Dreck und Pflanzenteilen sein. Infos zur Einreise gibt es auf der Webseite der Biosecurity. Das Einführen von Filzsohlen für Watschuhe ist übrigens verboten.

So kommen Watschuhe definitiv nicht durch die Biosecurity.

Das grösste Problem in Neuseelands Gewässern ist die Didymosphenia geminata auch bekannt als Didymo oder Rock Snot, eine invasive Algen Art von der Nordhalbkugel. Daneben gibt es aber auch noch invasive Muscheln und Welse welche nicht verschleppt werden sollen. Die Didymo gibt es bislang nur auf der Südinsel. Beim Wechsel von der Süd auf die Nordinsel wird man aber auf die Tatsache nochmals aufmerksam gemacht. Auf der Südinsel sind bis jetzt gewisse teile verschont geblieben. Für gewisse Gebiete in der Region Southland braucht man daher ein Clean Gear Certificate. Infos dazu bekommt man beim DOC oder Lokalen Läden. Didymo kann extrem leicht verschleppt werden. In feuchter Ausrüstung kann die Alge monatelang überleben. Ausserdem reicht ein kleiner Tropfen um die Alge zu verschleppen.

Um die Verbreitung einzugrenzen gibt es daher die Regel Check, Clean, Dry, auf Deutsch kontrollieren, säubern, trocken. Genaue Infos gibt es auf der Webseite der Biosecurity. Hier noch eine kurze Übersetzung auf Deutsch. Natürlich funktionieren nicht alle Methoden für jede Ausrüstung eine passende Möglichkeit gibt es jedoch immer.

Check (Kontrollieren)

Alle Pflanzenreste von der Ausrüstung entfernen und im oder am Gewässer lassen. Alterativ im Müll entsorgen. Nie im Abfluss herunterspülen.

Clean (Säubern)

Es gibt verschiedene Methoden zum Putzen.
1. 5%ige Lösung (500ml auf 10l) mit Geschirrspülmittel oder Windelreiniger. Alle Oberflächen mindestens eine Minute einweichen oder Besprühen.
2. 2%ige Bleichelösung (200ml auf 10l). Alle Oberflächen mindestens eine Minute einweichen oder Besprühen.
3. Heisses Wasser über 60°C, mindestens eine Minute einweichen. Heisses Wasser über 45°C, mindestens 20 Minuten einweichen.

Dry (Trocknen)

Die Ausrüstung muss überall trocken sein. Danach noch einmal 48h trocknen lassen. Das Trocknen für Ausrüstung die kein Wasser aufsaugt auch ohne vorheriges säubern genutzt werden.        

5 Ungeschriebene gesetzte

In Neuseeland gibt es viel Platz für Fischer. Dadurch gibt es einige Regeln die man einhalten sollte damit man gut aneinander vorbei kommt und jeder an seinem Abschnitt in Ruhe fischen kann. Der Druck auf die Gewässer ist deutlich kleiner als in vielen Teilen Europas. Man sollte sich daran halten, es ist aber auch nirgends festgeschrieben.

Grundsätzlich wird in Neuseeland flussaufwärts gefischt. Wer einen Spot sucht sollte daher schauen ob andere Fischer unterwegs sind. Dabei gilt: Sieht man am Fluss ein geparktes Auto nochmal 3-4km weiter bis zum nächsten Zugang fahren. Viele Zugänge sind mit Schildern markiert. So kommt man einander nicht in die Quere. Ausnahme ist der Tongariro River, hier wird mit Nassfliegen flussabwärts gefischt. Daher orientiert man sich hier flussabwärts.

Ausserdem gehört es dazu einander zu helfen. Neben den üblichen Hilfeleistungen in Notsituationen gehört es auch dazu andere Fischer kurze Stücke mitzunehmen. Von einem Ausstieg bis zurück zum Wagen beispielsweise. Ein geben und nehmen.

Damit man in Ruhe fischen kann, gibt es ungeschriebene Gesetzte.

Weiter hat man darauf zu achten, dass man keinen Abfall hinterlässt. Alles was man mitgebracht hat wieder mitnehmen. Nach dem Motto: Hinterlasse nichts als Fussabrücke. Die Natur in Neuseeland ist sehr ursprünglich und unberührt und das sollte auch so bleiben.

Als letztes ist zu bemerken, dass man Touristenspots meiden sollte, oder zu mindestens nicht zur Hauptbesuchszeit dort fischen. Gewisse Orte, wie die Bluepools sind zwar wunderschön und auch Fischreich. Es gibt meistens auch kein Fischereiverbot. Man sollte jedoch davon absehen, an solchen Orten vor allen Touristen zu fischen. Auf Tafeln wird darauf auch immer hingewiesen.

6 Spots finden

Das wichtigste um überhaupt fischen zu können ist einen guten Spot zu finden. Der beste Tipp ist, die Einheimischen zu Fragen, dazu aber mehr im nächsten Punkt. Ansonsten gibt es noch einige andere Punkte wie man Spots findet.

An den Flüssen die an einer Strasse liegen, wie dem Buller River an der Westküste der Südinsel, gibt es meistens Schilder von Fish and Game. Diese markieren Zugangspunkte und Parkplätze zum Fischen.

Dieser Strand am Lake Te Anau liegt direkt an einem Campingplatz

Auf der Webseite von Fish and Game gibt es zudem eine Karte mit diversen Zugangspunkten. Teilweise sind auf der Karte auch die Fische angegeben welche in dem Fluss zu finden sind. Die Karte ist leider nicht Vollständig und es gibt viele Lücken.

Neuseeländisches Recht ist stark vom Britischen Recht geprägt. Das bedeutet, dass sich Land oft im Privatbesitz befindet und man Grundsätzlich kein Recht hat dieses zu betreten. Das gilt auch für vermeintliches öffentliches Land im nirgendwo. Daher sollte man vorsichtig sein, wenn man über eine Wiese läuft. Eine Karte mit freien Zugängen gibt es auf der Webseite Walking Access. Hier gibt es auch diverse Access Points, viel mehr als auf der Karte von Fish and Game.

Eine weitere spannende Webseite mit Karten ist NZFishing.com. Hier gibt es neben diversen Infos (auf Englisch) auch eine Karten für diverse Regionen. Die Karten sind zwar etwas älter und nicht sehr gut zu bedienen, jedoch sehr informativ. Ein Blick auf die Webseite lohnt sich auf jeden Fall.

7 Locals ansprechen

Die meisten Neuseeländer sind sehr offen und Freundlich. Grade auch gegenüber Reisenden und Touristen. Sie interessieren sich oft ehrlich über Herkunft oder Reiserute und geben interessante Tipps, was man sehen kann. Mit Tipps zum Fischen verhält es sich gleich. Die meisten Einheimischen geben gerne Auskunft über Köder und gute Spots.

Toller Platz am Lake Gunn – den Tipp hatte ich von einem Tankstellenbesitzer

Wer das Gespräch auf fischen lenkt merkt schnell ob das Gegenüber das Hobby teilt. Da man in Neuseeland fast an jeder Tankstelle auch Köder bekommt kann man auch dort (oder im nächsten Fachgeschäft) nachfragen. Auch Campingplatzbetreiber geben meistens gerne Auskunft über gute Fangstellen.

8 Ausrüstung

Wer nach Neuseeland reist hat meistens Gewichtsbeschränkungen und Gepäckgrössen im Flugzeug zu beachten. Daher sollte man sich genau überlegen, was man mitnehmen will und was man in Neuseeland kaufen will. Da man in Neuseeland auf die gleichen Fische wie Zuhause fischt (hauptsächlich Forellen), benötigt man die gleiche Ausrüstung wie in heimischen Gewässern. Das was Zuhause funktioniert, funktioniert meistens auch auf der anderen Seite der Erde. Natürlich kommt es auch auf die Gewässer an, ein Wiesenbach ist etwas anderes als ein Bergbach.

Bei teurer Ausrüstung wie Wathosen oder speziellen Fischerruten ist es meistens Sinnvoll etwas mitzunehmen. Vor allem wenn man eine Reiserute besitzt. Man sollte sich aber vorher überlegen, wie intensiv man fischen möchte und ob es sich lohnt, beispielsweise die Wathose mitzunehmen. Sicher ist es auch gut, einige seiner Lieblingsköder (keine Naturköder) mitzunehmen, da das Angebot in Neuseeland anders ist als bei uns, man bekommt nicht zwingend alles. Wer Ausrüstung mitnehmt sollte diese vorher jedoch gut säubern (siehe Punkt 4), um bei der Einreise keine Probleme zu bekommen. Neue Ausrüstung ist grundsätzlich am unproblematischsten.

Willst du das Fischen in Neuseeland ausprobieren, weisst aber nicht bescheid wegen der Ausrüstung? In diesem Beitrag findest du alles über das Spinnfischen für Anfänger.

Reiserute von Shimano

Wie bereits erwähnt gibt es Ausrüstung an ziemlich vielen Orten zu kaufen. Neben vielen Sportgeschäften, welche teilweise beachtliche Fischereiabteilungen haben, gibt es Hunting and Fishing, die wohl grösste neuseeländische Kette für Fischerei- und Jagdtbedarf.

Läden gibt es in diversen Städten auf beiden Inseln. Komplette Ruten gibt es zwischen 50-150 NZ$ (ca. 35-100 CHF/ 20-60 Euro). Für ein Paar Spinnköder sollte man nochmals etwa 20-40 NZ$ rechnen und man ist startklar. Für einen einkauf mit Rutenset, Köder und Lizenz sollte man etwa 300 NZ$ (200 CHF/180 Euro) einplanen. Eine Übersich über die Sandorte und das Angebot bekommt man auf der Webseite von Hunting and Fishing.

Hunting and Fishing – Grösste Angelgeschäftkette in Neuseeland

Wer im Laden ist sollte unbedingt die Verkäufer nach lokalen Tipps fragen (siehe 7)

9 Back Country Licence

Zum befischen gewisser Flüsse in Neuseeland benötigt man eine Back Country Lizenz. Wer als Tourist in Neuseeland irgendwo fischt, sollte sich dazu nicht allzu viele Gedanken machen, die Mindestvoraussetzung um die meisten Flüsse zur erreichen, für welche eine Back Country Lizenz erforderlich ist, ist ein Allradantrieb. Gewisse Flüsse oder Abschnitte können praktisch auch nur per Helikopter erreicht werden. Die Einzige Ausnahme ist der Upper Oreti River welchen man vom Highway 94 aus erreichen kann (oberhalb von Mossburn). Man fischt so zu sagen im Nirgendwo am anderen Ende der Welt. Wer diese Abenteuer wagen will, sollte doch Outdoorerfahrung haben, vor allem wenn man sich mit dem Helikopter irgendwo absetzen lassen will. Ansonsten gibt es auch Touranbieter welche solche Abenteuer anbieten (siehe 15).

Eigentlich steht dieser Abschnitt hier um zu erklären, was die Back Country Lizenz überhaupt ist. Wer das Abenteuer trotzdem wagen will sollte folgende Punkte beachten. Für die Back Country Lizenz muss man sich bewerben. Um ein gutes Fischereierlebnis zu garantieren und die Gewässer nicht zu überlasten sind die Lizenzen limitiert. Wer eine solche haben will, der muss zuerst ein Jahreslizenz kaufen. Nur mit der Jahreslizenz ist man berechtigt sich auf eine Back Country Lizenz zu bewerben. Das geschieht ab besten schon von Zuhause aus. Weitere Infos zur Back Country Lizenz gibt es auf der Webseite von Fish and Game.

10 Kein Empfang

Wer in Neuseeland unterwegs ist, muss im Hinterkopf haben, dass der Mobilempfang nicht mit dem in Europa verglichen werden kann. Zwar ist in Siedlungsgebieten der Empfang meistens hervorragend, ist man etwas abseits, so ist doch des Öfteren funkstille. Ein gutes Beispiel dafür ist der Highway 94 zum Milford Sound. Dieser ist zwar touristisch wichtig und gut ausgebaut, spätestens aber ab dem Eglinton Valley hat man keinen Empfang mehr. Auch am Milford Sound selber gibt es nur Internet über Satellit und keinen Mobilfunk. Daher sollte man vorsorgen, falls man keinen Empfang hat.

Wunderschöne Bäche, leider gibt es hier keinen Empfang.

Für das Fischen bedeutet dies, entweder vorher prüfen wo man Fischen darf oder die Infos offline dabei zu haben. Dazu kann man beispielsweise die Offline Karte von Google Maps in der App nutzen. Auch eine altmodische Papierkarte mit den Gewässern ist ziemlich praktisch in einer solchen Situation. Ich habe zudem sehr gute Erfahrungen mit dem Road Atlas der AA (neuseeländischer ADAC oder TCS) gemacht. Dieser ist sehr detailliert und es sind auch die meisten Gewässernamen auf den Karten angegeben. Der Road Atlas kann auf der Webseite der AA bezogen werden.

Man sollte jedoch nicht nur an die Karte denken. Parktisch ist auch, wenn man das Regulation Booklet (siehe Abschnitt 2) und auch die Lizenz lokal auf einem Gerät gespeichert hat. Zwar reicht es wenn man die Lizenz elektronisch dabei hat, blöd ist aber wenn man aufgrund von fehlendem Empfang diese nicht herunterladen kann. Daher das Dokument auch unbedingt lokal speichern oder eine Screenshot machen. Auch das Regulation Booklet sollte man offline zugänglich haben, ich bevorzuge die gedruckte Version. Zwar ist das Booklet auch online zu finden auch hier nützt das nichts, wenn man keinen Empfang hat. Daher sollte man auch das das Booklet offline gespeichert haben.

Nicht zuletzt sollte man beachten, dass man ohne Empfang keine Hilfe rufen kann und auch nicht geortet werden kann. Daher sollte man auch immer daran denken, jemandem zu sagen wo man fischen gehen will. Zumindest die grobe Richtung und das Gewässer. Eine weitere Möglichkeit ist einen Zettel gut sichtbar im Auto zu hinterlassen. Mit den Angaben in welche Richtung man aufgebrochen ist und wann man gestartet ist.

11 Fischarten

In Neuseeland gibt es diverse importierte Fischarten. Daneben gibt es aber auch einige einheimische Arten. Die Lizenzen berechtigen zum Fang der importierten Arten. Der Fang von einheimischen Arten ist soweit ich das erkennen konnte nicht speziell reguliert, wer aber auf einheimische Arten wie Aale fischen will, sollte sich damit noch genauer auseinandersetzten. Die Zielfische für das Sportfischen werden generell in Trout (Forellen) und Salmon (Lachs) unterteilt. Dazu kommen auch noch ein paar andere Arten. Details und Verbreitungskarten zu allen Heimischen und Eingeführten Fischarten gibt es auf (in Englisch) auf der Webseite von NIWA (Natinoal Institute of Water and Atmospheric Research). https://www.niwa.co.nz/freshwater-and-estuaries/nzffd/NIWA-fish-atlas/fish-species

Bachforelle – eine der häufigsten Fischarten in Neuseeland.

Nicht heimische Arten 

Wichtig ist auch das man die englischen Namen kenn, da diese auch für die Fanglimiten ausschlaggeben sind. Da alle Arten in Neuseeland eingeführt wurden und neue Arten nicht ins Land gelassen werden, hat Fish and Game einen relativ guten Überblick über die Fischarten. Zu den Forellen (Trout) werden in Neuseeland auch Saiblinge gezählt. Dazu gehören die Bachforelle (Brown Trout), Regenbogenforelle (Rainbow Trout), Bachsaibling (American Brook Trout oder Char) und Namaychus, auch bekannt als Amerikanischer Seesaibling (Lake Trout oder Char). Die Bachforelle ist am weitesten verbreitet. Auch die Regenbogenforelle ist weit verbreitet, mit einem Hotspot auf der Nordinsel beim Lake Taupo. Saiblinge sind nur an wenigen Gewässern zu finden.

Neben den Forellen gibt es auch verschiedene Lachsarten (Salmon). Dazu gehören der Atlantische Lachs (Atlantic Salmon), der Königslachs (Quinnat oder Chinook Salmon) und der Rotlachs (Socckeye Salmon). Davon ist der Königslachs am weitesten verbreitet, vor allem auf der Südinsel.

Zu den Fangzahlbeschränkungen gehören auch allfällige Hybride. Beispielsweise können aus Bachforellen und Bachsablinge Hybride hervorgehen, die sogenannte Tigerforelle. Diese kommen in der Natur grundsätzlich nicht vor, sondern werden meistens in Angelseen eingesetzt.

Neben den Salmoniden wurden auch noch andere Arten eingeführt. Dazu gehören der Flussbarsch oder auch Egli (Perch), die Schleie (Trench) oder Rotfedern (Rudd). Letztere kommen nur im den Regionen Auckland und Waikato vor. 

Neben den genannte Fischen gibt es auch Welse welche in Neuseeland eingeschleppt wurden. Diese werden allgemein als Plage angesehen. Verbreitet sind sie vor allem der Nordinsel. Eine Übersicht über die Verbreitung gibt es auch auf der Webseite vom NIWA

Einheimische Arten

Bevor die Sportfische in Neuseeland eingeführt wurden, waren die Gewässer nicht leer. Neuseeland verfügt über einige einheimische Arten. Dazu gehören neben einigen kleinfischen auch Aale und die Galaxien. Die Galaxien (Galaxiidae oder auf Deutsch Hechtlinge) sind auf der Südhalbkugel das Gegenstück zu den ursprünglich nur auf der Nordhalbkugel vorkommenden Salmoniden. Die Fische werden jedoch nicht so gross wie Forellen oder Lachse. Die Nutzung beschränkt sich in Neuseeland auf das Whitebait fischen, das fischen von kleinen Galaxien (3-4cm) auf der Wanderung. Anders als Salmoniden Wandern Galaxien zum Laichen in das Meer. Die Jungfische wandern dann wieder zurück in die Flüsse. Das Whitebaiting ist in Teilen Neuseelands ein richtiger Volkssport, Whitebaits gelten als Delikatesse. In dem Stadium sind die Fische etwas dickere Glasnudeln. Das Whitebaiting unterliegt jedoch Regulierungen. Die ausgewachsenen Fische sind zum Fischen eher unattraktiv. Die Galaxien werden jedoch von den Importieren Salmoniden gerne gefressen.

Zudem gibt es in Neuseeland drei verschiedene Aal Arten. Neben zwei etwas kleineren Kurzflossenaalen gibt es auch den Neuseeländischen Langflossenaal (Longfinned Eel). Der Langflossenaal kann bis zu zwei Meter lang werden. Vor allem bei einheimischen Kindern ist das Fischen auf Aale beliebt, da man es mit relativ einfachen Mitteln betreiben kann. Es reichen ein Stück Schnur, ein Haken und ein Stück Fisch als Köder. Leider ist mir über die Regulierungen zum Aalfischen nichts bekannt. Wer auf Aale fische möchte sollte sich daher vor Ort informieren. 

12 Reisen in Neuseeland

In Neuseeland gibt es viele Möglichkeiten sich fortzubewegen. Vom freien Reisen bis zu geführten Touren ist alles möglich. Um die richtige Variante für sich selber zu finden sollte man sich überlegen, wie intensiv man fischen möchte, und mit wem man unterwegs ist.

Auto

Mit dem Auto durch Neuseeland zu reisen, hat den Vorteil, dass man sehr flexibel ist. Es gibt diverse mögliche Unterkünfte. Neben Hotels oder AirBnB gibt es auch fast auf jedem Campingplatz feste Unterkünfte welche man Mieten kann. Alternativ kann man natürlich auch zelten. Das Auto hat zudem den Vorteil, dass wenn nur eine Person fischen gehen will der Mitreisende in der Unterkunft bleiben kann. Man kann beispielsweise abends noch kurz ein bis zwei Stunden ans Wasser will.

Camper

Manche Campingplätze haben tolle Zugänge zu Bächen.

Neuseeland ist Camper Land. Ein Camper ist die flexibelste Variante zu reisen. Wenn man nicht grade zur Hauptsaison unterwegs ist oder an Hotspots wie den Milford Sound will, kann man meistens spontan einen Campingplatz ansteuern. Vor einigen Jahren wurde das Freedom Camping zwar verboten, es gibt aber immer noch diverse Stellplätze auf denen man ziemlich in der Wildnis ist. Der Camper ist praktisch wenn alle Mitreisenden fischen gehen, oder den Mitreisenden die Warterei nichts ausmacht. Unpraktisch ist am Camper, dass wenn man sich auf dem Platz eingerichtet hat man meistens nicht mehr losfährt. Es gibt auch einige Campingplätze mit schönen Zugängen zu tollen Gewässern.  Der Camper hat zudem den Vorteil, dass man immer einen Kühlschrank dabei hat und so die gefangenen Fische gut Aufbewahren kann.      

13 Touren/Guidings

Neuseeland ist für Fischer sehr attraktiv, dies hat auch New Zealand Tourism gemerkt und bewirbt dies. Dabei gibt es verschiedene Touren welche man machen kann, Guidings sowie Helicopter Fishing.

Auf der Seite von New Zealand Tourism gibt es verschiedene Touren, welche man machen kann. Diese starten in diversen Orten über das ganze Land verteilt. Weiter Informationen darüber gibt es auf der Seite von New Zealand Tourism. Beworben wird vor allem das Fliegenfischen. Viele Gewässer haben jedoch keine Beschränkung für Fangmethoden. 

Auch wer Guidings machen möchte, ist in Neuseeland richtig. Angebote findet man in allen bekannten Regionen (Rotorua, Taupo, Nelson/Tasman, West Coast, Canterbury oder Lower South Land). Dies kann sich lohnen um die lokalen Bedingungen besser kennenzulernen.

Eine Spezialität in Neuseeland ist das Helicopter Fishing. Wie bereits unter Punkt 9 beschrieben gibt es Spots welche nicht wirklich auf dem Landweg erreicht werden können sondern nur auf dem Luftweg. Dies gehört auf jeden Fall zu den teureren Vergnügen, dafür hat man ein einzigartiges Erlebnis. Mehr Infos dazu gibt es auf der Webseite von New Zealand Tourism. 

14 Sandflies

Die Neuseeländische Fauna ist grundsätzlich ziemlich harmlos. Es gibt so gut wie keine giftigen oder gefährlichen Tiere. Auch die Sandflies sind nicht wirklich gefährlich, dafür können sie äusserst lästig werden. Die kleinen Biester sind in Neuseeland der Schreck aller Outdooraktivitäten. Die Sandflies gehören zu den Kriebelmücken, saugen Blut und treten oft in Schwärmen auf. Zwar werden keine Krankheiten übertragen, die Stiche sind jedoch ziemlich lästig und können auch nach mehreren Tagen noch unangenehm jucken, mehr als bei den uns bekannten Mücken. Wer oft genug gestochen wird entwickelt eine gewisse Immunität, wie die Einheimischen. Wer nicht plant länger in Neuseeland zu bleiben, sollte sich das Abhärten jedoch nicht antun und sich entsprechend Schützen.

Schöne Landschaft an der West Coast – leider gibt es endlos Sandflies

Sandflies kommen am häufigsten in Gebieten mit Ursprünglicher Landschaft vor, das bedeutet vor allem  auf der Südinsel im Süden und an der Westküste. Wind mögen sie übrigens überhaupt nicht. Je mehr Wind, desto weniger Sandflies. Der Beste Schutz gegen Sandflies ist sich einzupacken, so dass die Tiere gar nicht bis zur Haut kommen. Das mühsame ist, das die Sandflies auch in die Kleider kriechen, wenn die Öffnung gross genug ist. Kleider mit Gummizügen an den Öffnungen oder solche welche man eng schliessen kann sind daher von Vorteil. Schwachstellen sind beim Fischen meisten das Gesicht und die Hände. Wer keine Handschuhe anziehen will, der kann Insektenschutz zum Aufsprühen kaufen. Entsprechende Mittel bekommt man fast überall in Neuseeland, wer Beratung will kann auch in einer Apotheke vorbeischauen.

15 Sonnenschutz

Sonnenschutz ist in ein Neuseeland ein wichtiges Thema. Verschieden Faktoren führen dazu dass man in Neuseeland einer höheren UV Belastung als in Europa ausgesetzt wird. Neben der Nähe zum Ozonloch ist die Luft auf den Inseln auch klarer als bei uns auf dem Kontinent. Neuseeland hat eine der höchsten Hautkrebsraten. Daher ist es Sinnvoll einen guten Sonnenschutz zu haben. Oft sieht man daher Fischer in Neuseeland auch Langärmlig und mit Handschuhen. Beim Fischen kann es gut sein, dass man einige Stunden in der prallen Sonnen steht. Zudem reflektiert das Wasser die Sonne. Die Sonnenbrandgefahr ist daher hoch. Wer watet, hat zudem eine Kühlung und merkt unter Umständen nicht, dass er am Oberkörper durchgebraten wird. Der Beste Schutz sind lange, UV undurchlässige Kleider dickere Pullover, Jacken oder spezielle Shirts. Der Vorteil von langen Kleidern ist,  das diese zusätzlich auch noch vor Sandflies schützen. Zudem sollte eine gute Sonnencreme haben, in Neuseeland gibt es überall hochwertige 50+ Sonnencreme zu kaufen. Für Körperteile die oft im Wasser sind, sind Kleider praktischer, da Sonnencreme abgewaschen werden kann. Hier eine kurze Liste für den Sonnenschutz:

An vielen Orten in Neuseeland ist Sonnencreme verfügbar – hier als Hai Schutz getarnt
  1. Sonnenhut
  2. Sonnenbrille
  3. Schal / Schlauchtuch
  4. Langes Shirt / Jacke
  5. Handschuhe
  6. Lange Hose / Wathose
  7. Sonnencreme

16 Viele Interessen am Wasser

Neuseeländer lieben Outdooraktivitäten. Dabei sind sie meisten weniger zimperlich mit der Natur als Europäer. Im Gegensatz zu Europa gibt es auch mehr unberührte Natur. Ausserdem ist die Bevölkerungsdichte geringen, so dass auf mehr Natur weniger Leute kommen. Hier soll eigentlich auch nichts gerechtfertigt, werden, Tatsache ist, dass man in Neuseeland auch mal damit rechnen muss dass durch einen vermeidlich abgelegen und unberührten Fluss ein Jetboat donnert. Machen kann man dagegen wenig und den Spot kann man danach vergessen. Daher sollte man, immer noch eine Plan B oder besser gesagt einen anderen Spot an einem anderen Gewässer haben, den man ansteuern kann, nur für den Fall.

17 Übersetzungen

Wenn man nach Neuseeland reist, ist es besser, wenn man etwas englisch kann. Darum hier einige Begriffe rund ums Fischen in Neuseeland.

DeutschEnglisch
RodRute
ReelRolle
Fishing LineAngelschnur
  
LureKunstköder (z. B. Spinner oder Wobbler)
Artificial FlyKunstfliege
BaitNaturköder (Insekten, Würmer, Fische usw.), Brotköder, Köder mit Geschmack usw.
  
Daily Bag LimitsMaximaler Tagesfang
Open SeasonFangsaison
Recreational FishingFreizeitfischen, Sportfischen
Whitebait/WhitebaitingJunge Galaxien (3-4cm)/fischen auf die Jungfische ist eine Art Volkssport, siehe Punkt 11
GutteringAusnehmen
  
IntroducedEingeführt oder Eingeschleppt
NativeEinheimisch
FreshwaterSüsswasser
Water PestInvasive Wasserarten, gilt für alles unerwünschte im Wasser wie Algen (Didymo), Fische (Welse), Pflanzen oder anderen Tieren
BleachBleiche
Dishwashing DetergentGeschirrspülmittel
Nappy CleanerWindelreiniger

18 Webseiten

Hier noch einige Webseiten zusammengefasst mit Infos zum Fischen in Neuseeland. Alle Seiten sind auch schon in den einzelnen Abschnitten erwähnt.

Die Webseite von Fish and Game der Organisation die für die Sportfische und die Lizenzen ausserhalb von der Taupo Region zuständig ist. 

Die Webseite vom DOC wo Lizenzen für die Taupo Region erworben werden können.

Die Webseite von New Zealnand Tourism mit diversen Infos zum Fischen. 

nzfishing.com eine Webseite mit diversen Tipps, Informationen und Karten zum Fischen in Neuseeland. 

Die Webseite von Walkingaccess einer Organisation die Zugänge über privates Land zeigt. Hier findet man viele Angelspots. 

Die Webseite vom NIWA mit allen Süsswasser Fischarten welche in Neuseeland vorkommen mit Beschreibung und Verbreitungskarte. 

19 Meeresfischen

Eigentlich ist der Blog über das Sportfische  in Neuseeland. Da Neuseeland jedoch rundherum von Meer umgeben ist, bietet sich auch das Meeresfischen an. Da ich keine Erfahrungen mit der Meeresfischerei habe kann ich an der Stelle nur auf die Webseite vom Fischereiministerium verweisen. Bei Strandzugängen sind zudem oft Tafeln mit Fangeinschränkungen oder Mindestgrössen zu finden. 

Red Snaper fischen auf dem Meer – macht Spass und ist eine tolle Abwechslung

Aus Persönlicher Erfahrungen kann ich sagen, dass Hochseefischerei Ausflug durchaus lohnenswert sind. Touren werden an vielen Orten angeboten, vor allem an Touristenspots, wie beispielsweise Bay of Islands. Für eine Halbtagestour sollte etwa zwischen 150 und 300 NZ$ pro Person gerechnet werden, je nach dem welche Fische man fangen will. Vom gemütlichen Red Snapper fischen bis hin zum Big Game Fishing auf Marlins gibt es alles. 

20 Persönliche Erfahrung

Ich war im Neuseeländischen Herbst 2018 in Neuseeland unterwegs. Hauptsächlich ging es mir dabei ums Reisen, daher hatte ich nur wenig Zeit zum Fischen. Zudem war meine Frau dann noch nicht mit dem Fischereivirus infiziert so dass dies auch hier Rücksicht nehmen musste. Die Vorbereitung war etwas mühsam, gute Infos sind auf Deutsch schwer zu finden. Daher war ich Anfangs etwas überfordert und habe so einige tolle Spots verpasst. Während dem Reisen und einigen Gesprächen mit Einheimischen hat sich einiges ergeben, daher ist es mir ein Anliegen, diese Informationen weiterzugeben, so dass du noch mehr aus deinem Neuseelandtrip holen kannst.

Ich habe die Zeit in Neuseeland sehr genossen und hatte tolle Zeiten am Wasser. Die Fänge wahren leider nicht so üppig. Ich bin aber noch immer in der Lernphase und daher sehe ich das nicht so tragisch. Ich hoffe aber dass ich in absehbarer Zeit die Reise wieder antreten kann, dies mal mit einem grösseren Fokus auf das Fischen.

Hat der dir Artikel bei deiner Reiseplanung geholfen? Hast du noch irgendwelche Ergänzungen? Oder habe ich irgendwo Bockmist geschrieben? Sind noch Fragen offen? Dann schreib mir einen Kommentar.

Kennst du jemanden der nach Neuseeland reist? Dann teile doch den Artikel mit ihm.

Comments

  1. Super Info und Vielen Dank für die Mühe – ich plane Feb/März 2020 3 Wochen in Neuseeland -:)

Leave a Comment