19 Tipps zum Fischen in Graubünden

In Graubünden by BastianLeave a Comment

Graubünden ist Salmonidenland. Es gibt diverse Forellen- und Saiblingsarten, am häufigsten aber Bachforellen. Erfolgreich ist man daher meistens mit allen möglichen Salmonidenködern, von Spinnködern über Naturköder bis hin zu Fliegen. 

Alle Infos zum Patent und zu technischen Fragen zum Fischen in Graubünden findest du in diesem Beitrag auf Alpenforelle. 

1 Gewässer auswählen

Das eine Gewässer gibt es in Graubünden nicht. Grundsätzlich gilt, je abgelegener, desto besser. Die meisten Fischer sind eher bequem und scheuen Wanderungen oder lange Wege.

In Graubünden gibt es viele schöne Bergbäche.

Man kann aber überall gut fangen. Nur weil der See gut zugänglich ist, heisst es nicht, dass man schlecht fängt. Ein gutes Beispiel ist der Sufnersee. Der See ist einer der beliebtesten Seen in Graubünden, nich zu unrecht. Trotz hohem Befischungsdruck gibt es viele und teilweise auch grosse Fänge. Mehr zum Sufnersee gibt es übrigens in diesem Beitrag auf Alpenforelle. 

Von daher sollte man sich überlegen, was man am liebsten mag. Bergsee, Bach oder doch grösserer Stausee, fangen kann man überall. Wem es um viel Fisch zum mitnehmen geht sollte sich eher an den bekannteren Seen wie Sufers, Marmorera, Lago di Livignio oder den Seen auf dem Flüelapass halten. 

Einige einfach zugängliche Seen, auch einige der genannten, findest du in diesem Beitrag auf Alpenforelle. 

2 Gewässertipps Graubünden

Wie bereits geschrieben, gibt es viele tolle Gewässer in Graubünden. Bekannte Gewässer sind der Inn, die Moesa, der Rhein, der Marmorera Stausee, der Sufnersee, die Flüelapassseen, der Lago di Livigno oder die Oberengadiner Seen. Es gibt aber auch diverse kleinere, spannende Gewässer.

Der Sufnersee ist einer der bekanntesten Bündner Seen.

Im Engadin gibt es zum Beispiel den Beverin, den Flaz oder die Clemgia und auch andere diverse schöne Seitengewässer. Auch im restlichen Kanton gibt es spannende Bäche. Im Oberland den Rein da Medel, den Valser Rhein oder den Flem. In Mittelbünden den Averser Rhein, die Julia oder den Dischmabach. Auch die Calancasca ist ein toller Bach. 

Auch Seen gibt es einige weniger Bekannte, wie Lai da Sontga Maria, Lai da Nalps, Lai da Curnera, Zervreilasee, Davosersee, Puschlaversee oder Lago di Lei. Es gibt aber auch diverse kleinere Bergseen, welche wunderbar gelegen sind und sich auch eine Wanderung lohnt. Beispiele sind die Reinquelle der Tomasee (mehr zum See in diesem Beitrag auf Alpenforelle), den Guraletschsee, den Leg Columban, den Leg Grevasalvas, den Lägh da la Duana, den Lägh dal Lunghin oder den Partnunsee.

Einige Seen findest du in diesem Beitrag auf Alpenforellen. Einige andere Gewässer findest du ausserdem in der Kategorie Graubünden auf Alpenforelle.

Der Alpenrhein zwischen Domat/Ems und Fläsch wird nicht empfohlen. Zwar ist interessant, dass das Gewässer jeweils am 1.2. geöffnet wird, der Zustand ist jedoch eher schlecht. Durch die Wasserkraft und Sunk/Schwall Betrieb verenden jedes Jahr zahlreiche Fische. Zudem ist der Rhein in diesem abschnitt stark verbaut. Da er ausserdem im dicht besiedelten Teil von Graubünden liegt, ist der Befischungsdruck hoch. Der Alpenrhein gehört offiziell zu den schlechtesten Gewässern in Europa. Es gibt zwar Spezialisten, welche trotz den widrigen Umständen Fangen, die Fischerei ist jedoch äusserst zäh und Bisse selten.

3 Fischerkarten Graubünden nutzen

Zum Fischen in Graubünden gibt es zwei verschiedene online Karten. Die offizielle des Amtes für Jagt und Fischerei sowie eine erweiterte von Alpenforelle. Die Karte des Amtes findest du auf der Webseite des Amtes. Dort finden sich neben den Gewässern auch verschiedene andere Infos beispielsweise zum Besatz.

Auf der Alpenforelle Karte Fischen Graubünden gibt es diverse hilfreiche Infos.

Auf der Karte von Alpenforelle, gibt es ebenfalls diverse Infos zu den Gewässern. Zudem sind dort auch noch diverse Parkmöglichkeiten oder Zustiege zum Gewässer sowie weitere Hilfreiche Infos eingezeichnet. Die Karte findest du in diesem Beitrag auf Alpenforelle.

4 Buch Fische Graubünden 

Wer lieber etwas in der Hand hat, der kann sich das Buch „Fische und Krebse in Graubünden“ zulegen. Im Buch sind alle Bündner Fischarten mit Verbreitungskarte und Kurzportrait verzeichnet. Das Buch ist in vielen Schweizer Buchhandlungen für etwa CHF 40.- erhältlich. Zwar gibt es keine Tipps zum fischen, man erfährt aber sonst so einiges über die Fischfauna in Graubünden.

5 Ködertipps, Salmonidenköder

Graubünden ist Salmonidenland. Von Bachforelle, über Regenbongenforelle, Seesaibling, Bachsaibling, Namaycush und Äsche kann man alles fangen. In einigen Seen finden sich auch Weissfische, Hechte oder Egli (Barsche), diese sind jedoch in der Minderheit und wenig bedeutend. 

Daher funktionieren in Graubünden auch die klassischen Forellenköder. Die Köderbeschränkungen sind wenig streng, was man beachten sollte sind die drei Hakenspitzen. Der Köder darf nicht mehr als drei Hakenspitzen haben. Auch Widerhaken sind verboten. Auch kein Köder den man in der Tasche hat dar Widerhaken haben.

Fangen kann man Grundsätzlich mit allem, vom Fliegenfischen am Bach bis hin zum Schleppfischen im See. Daher kann man das mitbringen, was man sonst auch zum Forellenfischen verwendet.

Ködertipps Bündner Seen

Was in Graubünden sehr beliebt ist, ist der Mückensatz, mehr dazu in diesem Beitrag auf Alpenforelle. Drei Nymphen, die Entweder aktiv oder passiv gefischt werden und auf Grund sowie am Zapfen (Pose) funktionieren. Ein Bündner Klassiker ist auch die Bergseemontage, ein Löffel ohne Haken, dahinter +- 1m Vorfach und eine Bienenmade.

Solche gebundenen Nymphen sind ein beliebter Köder in Graubünden.

An Seen sind ausserdem Wobbler oder Löffel, welche auch etwas grösser sein dürfen, beliebt. Wurm und Made sind auch nicht zu vernachlässigen und können beispielsweise den Mückensatz ergänzen. Natürlich kann man an den Seen auch Fliegenfischen. Meistens funktionieren etwas kleinere Nymphen und Fliegen, Grösse 14 oder Kleiner gut. Wo Wobbler fangen, fangen aber natürlich auch Streamer. 

Ködertipps Bündner Flüsse und Bäche

Der Mückensatz funktioniert beim traditionellen Tippfischen, Vorblei Fischen oder Zapfenfischen auch sehr gut in Bächen und Flüssen. In den letzten Jahren gibt es jedoch immer mehr Spinn- und Fliegenfischer in Graubünden.

Spinnfischen kann vor allem in Bergbächen jedoch schwierig sein. Aufgrund des kalten Wassers sind die Fische manchmal eher passiv. Der Weg den der Köder machen kann ist manchmal auch etwas kurz. Gut funktionieren meistens Spinner bis Grösse 4, aber auch auf Wobbler und Gummifische werden immer wieder tolle Fische gefangen. 

Hopper dürfen beim Fliegenfischen in Graubünden nicht fehlen.

Als Fliegenfischer sollte man eine gute Auswahl an Nymphen dabei haben. Die Nymphen dürfen auch ruhig etwas Grösser sein, bis Hakengrösse 6. Der Rotangel funktioniert beispielsweise nicht schlecht, mehr dazu in diesem Beitrag auf Alpenforelle.

Aber auch andere generische Muster wie Pheseant Tail Nymph oder Hares Ear sollten dabei sein. Gut ist auch, wenn die Nymphen etwas schwerer sind und schnell auf tiefe kommen.

Im Sommer funktionieren Hopper gut, vor allem in den Bergbächen. Ein Trumpf ist dann die Hopper Dropper Montage, mehr dazu in diesem Beitrag auf Alpenforelle.

Für viel befischte Stellen sollte man auch etwas kleinere Fliegen Grösse 16 oder kleiner dabei haben. Streamer sind aufgrund der kurzen Drifts meistens etwas schwieriger zu fischen.

6 auf Kaltes Wasser einstellen

In Graubünden ist das Wasser fast das ganze Jahr ziemlich kalt. Bergseen sind manchmal erst im Juni oder Juli komplett eisfrei. Das ist gut für Forellen, welche das kalte Wasser lieben. Hitzestress haben die Fische eigentlich nie. Die Fressperioden der Fische sind dadurch jedoch  kürzer als weiter unten. 

Auch im Juni kann noch Eis auf den Bergseen sein.

Das führt dazu, dass man oft eher kleine Forellen fängt. Es gibt zwar auch ab und zu Fänge von grösseren Forellen über 2000 m. ü. M., die Mehrheit der Fische ist aber bis 30cm und darunter. Zudem kann das kalte Wasser die Fische etwas träge machen. Mehr zum Forellen fischen im kalten Wasser findest du in diesem Beitrag auf Alpenforelle.

7 Watzeug sollte dabei sein

Wer an Bündner Bächen Fischt, sollte Watzeug dabei haben, egal ob Fliegen- Spinn- oder traditionelles Tippfischen. Der Punkt, an dem man an einen Spot möchte und Waten muss um dahin zu gelangen kommt meisten relativ schnell. Auch zum Hänger lösen ist Watzeug sehr praktisch. Für Grosse Flüsse wie Rhein oder Inn ist Watzeug meistens nicht nötig, jedoch trotzdem meistens praktisch.

Auch wenn bis zum 1.6. Waten in Graubünden verboten ist, darf man zum Hänger lösen und an eine Spot zu gelangen trotzdem das Wasser betreten. Das Wasser ist bis Juli meistens noch sehr kalt, daher sollte man auch etwas wärmeres zum unterziehen dabei haben.

Früher oder später ist Watzeug praktisch.

Gummistiefel oder Hüftstiefel sind praktisch, bieten vor allem in den Bergbächen meistens etwas wenig halt. Praktischer sind richtige Watschuhen, entweder in Kombination mit eine Hüfthose, manchmal ist man aber auch froh, wenn die Hose bis zur Brust geht. Vor allem wenn man etwas weiter zum Gewässer laufen muss und den ganzen Tag in den Watkleidern steckt ist eine atmungsaktive Hose und gute Watstiefel zu empfehlen.

Für Seen ist Watzeug nicht nötig, meistens aber trotzdem praktisch. Gut ist, wenn man einige Minuten im Wasser stehen kann, ohne nasse Füsse zu bekommen. Oft sind die Ufer steil und grade um zu kleine Fische vom Haken zu lösen, ist man meistens froh wenn man kurz ins Wasser stehen kann.

8 mit viel Wind rechnen

Wind ist in Graubünden ein häufiger Begleiter. Daher sollte man auch dementsprechend Ausrüstung dabei haben. Am See sind Gewichte bis 40g hilfreich, wenn der Wind stark ist.

Auch Spinnköder dürfen schwerere dabei sein, so das man auch gegen den Wind etwas weiter werfen kann.

Für das Fliegenfischen ist eine Rute Klasse 7 manchmal hilfreich, vor allem wenn man an Grösseren Flüssen wie Rhein oder Inn Fischt und der Wind stark ist.

9 genug Material und Ersatzmaterial dabei haben

Wer in Graubünden fischt, sollte immer genug Material dabei haben. Zum einen hat man in den steinigenGewässern öfters Hänger, zum anderen kommt man auch nicht so einfach an neues Material. 

Den Materialverlust sollte man bei Fischen in Graubünden mit einkalkulieren. Daher ist es Sinnvoll genug Material dabei zu haben, seien es Spinnköder, Fliegen oder Maden.

Wenn man Morgens früh zum Bergbach aufbricht, Bisse auf einen Hopper hat, diesen aber nach einer halben Stunde verliert, kann dies den ganzen Tag versauen. Ein Fischerladen ist dann meistens nicht innerhalb von 15min erreichbar. Daher sollte Material immer genügend dabei sein.

Ein weiteres Thema ist eine Ersatzrute und Rolle. Wenn die Rute irgendwo am Bach bricht, was schneller passiert als einem lieb sein kann, ist es blöd, wenn man erst eine Stunde zum Auto zurück muss um weiter fischen zu können.

Eine Ersatzrute ist daher sehr praktisch. Es gibt kleine Reiseruten, welche gut in den Rucksack passen und wenig platz wegnehmen. Man hat vielleich nicht die ideale Rute aber immerhin ein funktionierendes Backup. 

Eine solche Reiserute passt in jeden Rucksack und kann einem den Tag retten.

10 den bester Zeitpunkt finden

In Graubünden kann man eigentlich zu jeder Tages und Nachtzeit und zu jeder Jahreszeit fangen, von anfang Februar bis ende Oktober, von morgens um 05:00 bis abends um 23:00. 

In Bergseen fängt man oft von Juni bis September gut, wenn das Wasser etwas wärmer ist. Das bedeutet nicht, dass man vorher und nachher nichts fängt. Wenn im Frühling beispielsweise die Seen erst teilweise eisfrei sind, hat man trotzdem gute Chancen mit Spinnködern tolle, auch etwas grössere Fische zu fangen. 

Interessant sind auch die Dämmerungsperioden, morgens und abends. Grössere Fische sind dann oft aktiver. 

Früh aufstehen lohnt sich meistens.

11 mit Auto, Velo und ÖV unterwegs 

Das einfachste Fortbewegungsmittel zum Fischen in Graubünden ist das Auto. Viele Gewässer lassen sich gut mit dem Auto erreichen. Parkplätze oder Abstellmöglichkeiten sind oft nahe an Gewässern, vor allem an im Tal verlaufen Strassen oft nahe den Bächen und Flüssen. 

Ein Auto ist zum Fischen in Graubünden sehr praktisch.

Ein Velo kann ebenfalls sehr praktisch sein und wird oft unterschätzt. Von Chur aus, kann man beispielsweise viele Stellen am Rhein gut mit dem Velo erreichen. Auch im Unterengadin sind viele Spots am Inn besser mit dem Velo erreichbar, da teilweise Fahrverbote für Autos herrschen.

Das Velo kann man auch besser irgendwo abstellen, während die Parkplatzsuche mit dem Auto manchmal schwierig werden kann. Auch Bergseen kann man teilweise mit dem Velo erreichen, oder den Weg zumindest abkürzen. Bergauf ist ein E-Bike auch sehr praktisch. Das Velo ist auch gut in Kombination mit Auto oder ÖV.

Der ÖV in Graubünden ist sehr gut ausgebaut. An die meisten auch abgelegenen Orte hat man stündliche Verbindungen mit Bahn oder Postauto. Daher ist der ÖV durchaus eine alternative. Manche Gewässer beispielsweise die Rheinschlucht sind mit dem Zug auch besser erreichbar als mit dem Auto. Im Sommer(Mai bis Oktober) können auf vielen Postautoruten auch Velos mitgenommen werden, eine tolle Kombinationsmöglichkeit.

Praktische Apps sind übrigens Parkingpay oder Twint (Parkingpay integriert) und Sepp App für kostenpflichtige Parkplätze. Bargeld ist manchmal auch praktisch. Wer plant mit dem ÖV unterwegs zu sein, sollte die Fairtiq App oder die SBB App (Fairtiq integriert) installiert haben. Die Anmeldung in den Apps sollte man möglichst noch Zuhause machen und nicht in den Bergen wo der Empfang manchmal nicht einwandfrei ist.

12 Fischarten in Graubünden

In Graubünden gibt es hautsächlich Salmoniden, vor allem Bachforellen. In manchen Fliessgewässern findet man auch Bachsaiblinge und Regenbogenforellen. Im Rhein gibt es ausserdem einen Stamm von Regenbogenforellen der aus dem Bodensee aufsteigt, den Alpensteelhead. 

Die Bachforellen ist die Hauptfischart in Graubünden.

Im Rhein und der Moesa gibt es auch Seeforellen, welche aus dem Bodensee bzw.  Lago Maggiore zum Laichen aufsteigen. Äschen findet man Vereinzelt im Alpenrhein und der Moesa. Im ganzen Inn und den Oberengadiner Seen ist die Äsche weiter verbreitet. 

In einigen, vor allem grösseren Seen findet man auch Seesaiblinge. Bekannt für Seesaiblinge sind die Oberengadiner Seen, der Palpougnasee und der Puschlaversee. In Bergseen werden neben Bachforellen oft Regenbogenforellen und Namaycush Saiblinge besetzt. 

Hechte, Schleien, Egli oder Karpfen gibt es nur in wenigen Seen. Die meisten Gewässer sind zu kalt für die Fischarten. Auch Weissfische sind nicht weit verbreitet. In Bergseen sind jedoch öfters Elritzen zu finden. 

13 Fischerläden

In Graubünden gibt es eine begrenzte Anzahl von Fischerläden, diese sind vor allem im Rheintal und im Engadin. Dazwischen gibt es auch immer wieder andere Läden, welche Fischereiartikel führen. Einen kompletten Überblick gibt es auf der Alpenforellen Karte Fischen Graubünden. 

Fischerläden lohen sich meistens, wenn bereit ist, etwas Geld auszugeben, bekommt man oft gute Tipps zu Gewässern, Ködern und sonstigem. Besonders zu empfehlen und immer einen Besuch wert sind Fishingproducts Battaglia und Engadinfisch in Champfer. 

14 Bootsfischen in Graubünden

Bootsfischen ist in Graubünden auf insgesamt zwölf Seen möglich. Dabei gibt es Unterschiede, welche Boote zugelassen sind. Auf den Oberengadiner Seen und dem Puschlaver See ist das Fischen für Gäste fast nur von gemieteten Booten aus möglich. Der Einfachste Weg ist über eine Hotel, mehr dazu später.

Auf dem Sufnersee darf man Bootsfischen

Auf dem Sufnersee kann man mit dem eigenen Boot fischen, für grössere Boote ist jedoch eine Gemeindebewilligung nötig. Grundsätzlich kann man aber mit allen Booten ohne Motor dort fischen, vom Bellyboat über SUP und Kajak bis Ruderboot. Mehr zum Sufnersee gibt es in diesem Beitrag auf Alpenforelle. 

Für den Lago d’Isola und den Lagh Doss gelten die Regeln der Gemeinde Moesa. Kurz zusammengefasst sind dass: Kein Motor, Keine Luftgefüllten Boote (nicht Doss), vom 20.6. bis 10.9., nicht näher als 50m an die Staumauer und Schwimmweste obligatorisch. Für den Laghetto Moesala gibt es keine Infos. Alle Infos gibt es auf der Webseite der Gemeinde Mesoco. Keine weiteren Infos gibt es für den Lagh de Cama.

Auf dem Aroser See kann man mit dem normalen Patent auch eines der beiden Boote verwenden. Mehr dazu gibt es auf der Webseite des Fischereivereins Arosa.

Auch auf dem  Davosersee darf man vom  Boot aus fischen. Dafür wird jedoch ein extra Patent der Gemeinde benötigt. Eine Beschränkung für Boote ist jedoch nicht bekannt. 

15 Fischerhotels in Graubünden

Vor allem im Engadin gibt es verschiedene Hotels mit speziellen Angeboten zum Fischen. In manchen kann man Boote mieten, andere bieten zum Beispiel spezielle Packages an. Zudem kann man andere Fischer treffen uns sich austauschen.

HotelOrtWas
La RomanticaLe Prese, PuschlavBootsmiete, Fischer Packages
Waldhaus am SeeSt. MoritzBootsmiete
LaudinellaSt. MoritzBootsmiete
CristallinaPlaun da Lej, Sils i. E.Bootsmiete, auch für externe
Chesa GrischaSils i. E. Bootsmiete
Villa MargueritaZuoz, EngadinGuidings
CurunaScuolFliegenfischer Kurse, Guidings, Packages
SeeblickSufers 

16 Campingplätze und wild Campieren

In Graubünden gibt es diverse Campingplätze, davon liegen 31 ziemlich direkt am Wasser. Die restlichen vier sind nicht ganz so direkt  aber auch einigermassen nah am Wasser.  Die Campingplätze nah am Wasser sind auf der Alpenforellen Karte fischen Graubünden eingezeichnet. 

Speziell interessant sind neuen Campingplätze, welche sehr günstig gelegen sind. 

CampingOrtWas
Wohnwagenstellplatz BrigelsSurselvaDirekt am See
Camping SplügenRheinwaldDirekt am Hinterrhein
Camping MalojaOberengadinDirekt am Silsersee
Camping SilvaplanaOberengadinDirekt am Silvaplanasee
Camping MorteratschOberengadinKleiner See direkt am Camping, Nah am Bach
Camping SamedanOberengadinDirekt am Flaz, nah am alten Flaz
Camping GravatschaOberengadinSehr nah am Inn, Flaz und Seen
Camping Sur EnUnterengadinDirekt am Inn, nahe der Fliegenstrecke
Camping ScuolUnterengadinDirekt am Inn

In der Gemeinde Avers gibt es ein begrenztes Recht zum Wild campieren. Man darf auf den öffentlichen Parkplätzen begrenzt campieren. Infos dazu gibt es leider nicht online. Ausweichmöglichkeiten gibt es beim Camping Bodhi, der oft aber sehr voll ist oder beim Camping Andeer. 

Die Diversen Bündner Bergseen laden ebenfalls zum Biwakieren ein. Grundsätzlich ist das Übernachten oberhalb der Baumgrenzen unproblematisch, was auf die meisten Bergseen zutrifft. Das übernachten in den Bergen ist nicht ganz unproblematisch, es gibt einige Gefahren und Einschränkungen. Beispielsweise ist mit Wintereinbrüchen ist ab einer gewissen Höhe immer zu rechnen. Alles wichtige gibt es auf der Webseite des SAC. Ansonsten kann man oft auch auf Hütten ausweichen.

17 Eisfischen auf dem Silsersee

Von Januar bis März kann man auf dem Silsersee im Engadin Eisfischen. Das Eisfischen kann Zäh sein, viele Fischer gehen ohne Fang nach Hause. Jedes Jahr werden aber auch grosse Fische über 50cm und teilweise auch über 90cm aus dem See gezogen. 

Eisfischen auf dem Silsersee

Mehr zum Eisfischen auf dem Silsersee gibt es in diesem Beitrag auf Alpenforelle, Tipps zum Eisfischen findest du in diesem Beitrag auf Alpenforelle. 

18 Guidings und Kurse machen

Guidings und Kurse fristen in Europa oft noch ein Nieschendasein. Dabei ist das Prinzip ziemlich einfach, man zahlt jemanden, der einem die Techniken zeigt, welche an dem Gewässer gut funktionieren. Wenn man eine Woche Fischerferien macht sind etwa CHF 150.- für einen halben Tag oder etwa CHF 400.- für einen ganzen Tag aber gut Investiertes Geld, besser als die ganze Woche nichts zu fangen.

AnbieterWasWo
ExpediTomFliegenfischenEngadin
Alex SchneebergerFliegenfischen, Fischen allgemein, MietmaterialSurselva
BergbachfischenTippfischen, FliegenfischenGraubünden
AlpenfischenTippfischenGraubünden
HMZ NymphenfabrikSpinnfischen, Tippfischen, VorbleiGraubünden
Bündner FischershopDiverses TechnikenGraubünden
Fliegenfischerschule GraubündenFliegenguiding, WurfkurseVals, Bonaduz
Corsin Noder WurfkurseGraubünden
Inn River Fly ShopFliegenguidingGraubünden
Werner LocherFliegenguidingPontresina
IG Bündner FischereiSaNa Kurse, PraxiskurseLenzerheide
Bob’s FliesFliegenguiding, WurfkurseGraubünden

19 Bauern unterstützen

Beim Fischen kommt man oft an Bauernhöfen mit Direktverakauf vorbei. Die meisten Bauern haben tolle Produkte von Saliz über Käse und anderes im Angebot.

Vor allem Biobauern sind wichtig, für ein funktionierendes Leben im und am Bach und verdienen daher auch Unterstützung. Als Fischer hat man sowieso meistens eine Kühlmöglichkeit dabei. Was gibt es an einem Schneidertag besseres als ein Stück Fleisch vom Bauern. 

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